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Donnerstag, 5. Januar 2012

Wohlstand entkoppeln



Ernst Ulrich von Weizsäcker ist Naturwissenschaftler und Politiker. In dieser Dokumentation spricht er über seine Theorie der "Effizienz-Revolution" und das "Entkoppeln" des Wohlstands von Ressourcen-Verbrauch, die er in seinem Buch Faktor 5 beschreibt.

Insbesondere geht er auf die notwendigen politischen Schritte zu einer konsequenten ökologischen Steuerreform ein und gibt ein konkretes Beispiel der Umsetzung seiner Theorien: in Frankfurt am Main werden Mietskasernen aus den 50er Jahren zu nachhaltigen Passivhaus-Anlagen umgebaut und gedämmt. Ein Film über Nachhaltigkeit, Effizienz und die konkrete Umsetzung von Umwelt-Projekten.

Quelle: Arte TV

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Anpassung statt Nachhaltigkeit



In dieser Dokumentation über den US-amerikanischen Ökonomen und Professor Dennis L. Meadows erläutert der Vater der Nachhaltigkeitsbewegung seine aktuelle Einschätzung zum Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum des kommenden Jahrhunderts.

Der Film geht besonders auf das von ihm neuerdings der Nachhaltigkeit gegenüber bevorzugte Konzept der Anpassungsfähigkeit ein, mit dem er "Inseln des nachhaltigen Verhaltens in einem Meer der Nicht-Nachhaltigkeit" bilden will. Des Weiteren berichtet er von der Stärkung sich selbst organisierender Communities, in denen Menschen auf nachbarschaftlicher Ebene die Basis eines Überlebens im Angesicht großer Umwelt- und Wirtschaftsumstellungen üben und vorbereiten.

Quelle: ARTE.tv 2012 / Youtube

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Samstag, 3. Dezember 2011

Schärfere Regeln für CO2?

10vor10 vom 02.12.2011

In der Wintersession diskutiert der Ständerat ein neues CO2-Gesetz. Doch neue Vorschriften für die Wirtschaft kommen bei den Betroffenen zurzeit gar nicht gut an. Auch beim Klimagipfel in Durban sieht es nicht nach neuen schärferen Regeln aus.

Quelle: SF 10 vor 10 2. Dezember 2011

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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wachstum muss Grenze finden



Angesichts bedrohlicher Umweltgefährdungen und wachsender ökonomischer Probleme sieht Dennis L. Meadows , vor 40 Jahren bereits Verfasser der Studie «Grenzen des Wachstums», die dringende Notwendigkeit, mit Nachdruck einen Kurswechsel im Sinne der Nachhaltigkeit einzuschlagen.

Vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ äußerte sich der US-Ökonom am Montag, 24. Oktober 2011, jedoch pessimistisch, was die Chancen zur Umsetzung entsprechender Reformen angeht. Der fortschreitende Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen oder der wachsende Gegensatz zwischen Arm und Reich lehrten, dass es für eine „nachhaltige Entwicklung eigentlich schon zu spät ist“. Der emeritierte Professor warf Politik wie Bürgern vor, vorwiegend an kurzfristigen Vorteilen statt an langfristigen Erfordernissen interessiert zu sein.

Der Ausschuss unter dem Vorsitz der SPD-Abgeordneten Daniela Kolbe wollte mit dem 69-jährigen Co-Autor der 1972 vom Club of Rome veröffentlichten Studie zu den „Grenzen des Wachstums“ über eben dieses Thema diskutieren. Das Gremium soll das rein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterentwickeln und etwa um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien ergänzen.

Letztlich soll die Arbeit der Kommission in die Definition dessen münden, was als qualitatives Wachstum gilt und wozu beispielsweise die Entkoppelung des Ressourcenverbrauchs von der Steigerung der Wirtschaftsleistung gehört. Meadows sagte massive Probleme auch ökonomischer Natur voraus, wenn es nicht zu einer Begrenzung des Wachstums komme. Dies werde nicht erst in ferner Zukunft, sondern in einem überschaubaren Zeitraum der Fall sein: „Bis 2030 wird es Veränderungen in einem Ausmaß geben wie insgesamt in den vergangenen hundert Jahren.“

Allein das weitere Anwachsen der Weltbevölkerung, so der Systemanalytiker, werde den Ressourcenverbrauch spürbar vergrößern. Schon die Expertise von 1972 habe prognostiziert, dass das Wachstum bis 2000/2010 zwar weiter voranschreiten werde. Doch danach werde die hinter dieser Entwicklung stehende Politik zu wirtschaftlichen Einbrüchen führen. Meadows warnte davor, bei dem Versuch, die ökologisch negativen Folgen des Wachstumskurses einzudämmen, zu sehr auf den natürlich notwendigen technischen Fortschritt zu setzen. So nehme trotz aller technologischer Effizienzsteigerungen der Kohlendioxidausstoß weiter zu. Auch der vorbildliche Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland habe diesen Trend nicht stoppen können.

Der Wissenschaftler sieht die zentrale Aufgabe darin, ein niedrigeres Niveau der Wirtschaftsleistung, das im ökologischen Interesse erforderlich ist, mit dem sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu verbinden. Meadows räumte im Übrigen ein, 1972 unterschätzt zu haben, in welchem Umfang der technische Fortschritt seither die Nahrungsmittelproduktion auszuweiten vermochte. Harte Kritik übte der US-Ökonom an der Politik, die nur den kurzfristigen Effekt und nicht langfristige Notwendigkeiten im Auge habe. Die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung verursachten nun mal zunächst Kosten ohne sichtbaren Nutzen, während sich die Vorteile eines solchen Kurswechsels erst später zeigten würden.

Meadows monierte, dass sich die Politik wissenschaftlichen Erkenntnissen etwa über die Gefahren für das Klima nicht im nötigen Maße öffne. Die Kritik von 1972 sei jedenfalls in der Politik folgenlos geblieben. Auch viele Bürger wollten heute keine Opfer im Interesse des langfristigen Nutzens bringen. Vom CDU-Abgeordneten Matthias Zimmer wurde Meadows gefragt, ob er angesichts der Widerstände in der Politik ein autoritäres Regierungssystem etablieren wolle, um ökologische Notwendigkeiten durchsetzen zu können. „Ich liebe die Demokratie“, antwortete der Wissenschaftlicher.

Niemand könne jedoch voraussagen, welche politischen Systeme sich in Zukunft herausbilden würden. Letztlich werde die gesellschaftliche Entwicklung von objektiven Faktoren bestimmt, erklärte Meadows. So werde das Ende der Ölvorkommen in Saudi-Arabien eines Tages sowohl die dortige Monarchie als Exporteur wie die westlichen Demokratien als Importeure treffen. (kos)

Quelle: Deutscher Bundestag

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Vom Umgang mit dem Essen



Frisches Essen vom Müllhaufen: Der Dokumentarfilm «Taste the Waste» zeigt, wie Supermärkte täglich tonnenweise noch einwandfreie Lebensmittel wegwerfen – weil es sich rechnet. Der Schweizer Kinostart ist für 2012 geplant.

Quelle: Youtube

Artikel: «Frisches Essen aus dem Müll», Tages-Anzeiger 19.10.11

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Montag, 5. September 2011

Warum Menschen auswandern



Quelle: Youtube

Fragen:
  • Was stimmt gleichzeitig für Deutschland und die Schweiz?
  • Wo zeigen sich Unterschiede?
  • Was ist das Fazit des Videofilms?

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Donnerstag, 11. August 2011

Ökokredite in Serbien



Die Energieversorgung in Serbien muss dringend modernisiert werden. Der Energiebedarf steigt, die Ineffizienz ist aber hoch. Die deutsche Förderbank KfW vergibt deshalb Darlehen von mehr als 50 Millionen Euro an serbische Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Energieversorgung auf Erneuerbare umzustellen. Die Kreditnehmer werden vor Ort kontrolliert, um zu gewährleisten, dass das Geld auch wirklich in die Öko-Energie investiert wird. Die Vorgaben für eine Unterstützung lauten: entweder 20 Prozent CO2-Ausstoß einsparen oder 20 Prozent des Energieverbrauchs. Werden diese Vorgaben erfüllt, fließt das Geld.

Quelle: Video by Handelsblatt 20. Juli 2011

Erfolg mit glücklichen Kühen



Ludolf von Maltzan ist Chef des „Ökodorfs Brodowin“ in Brandenburg. 220 Kühe und noch einmal so viele Rinder gibt es auf dem Hof. Hier geht es ihnen deutlich besser als in anderen Großbetrieben. Denn für den Landwirt ist die artgerechte Haltung der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg. Von Maltzan beliefert Privathaushalte, Kindergärten, Schulen und ausgewählte Supermärkte.

Quelle: Video by Handelszeitung 10. Aug. 2011

...., wenn man trotzdem lacht



Quelle: Zeit Online

Übungen zur Rückenstärkung



Quelle: Zeit Online 3.2.2011

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