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Mittwoch, 16. Mai 2012

Welt-Zustand «verheerend»

Der «Living Planet Report 2012» des WWF zeigt einen alarmierenden Verlust der Artenvielfalt und eine verheerende Ausbeutung der Ressourcen auf. Die Biodiversität ging zwischen 1970 und 2008 um 30 Prozent zurück – in den Tropen gar um 60 Prozent. Seit 1966 hat sich der  Verbrauch an Ressourcen verdoppelt.

Die Menschheit übt enormen Druck auf die Erde aus. Wir verbrauchen heute bereits 50 Prozent mehr Ressourcen als unser Planet auf Dauer zur Verfügung stellen kann. Die Erde benötigt also eineinhalb Jahre um die Güter zu produzieren und das CO2 zu absorbieren, das wir in einem Jahr von ihr fordern und zumuten. Langfristig erträgt das unser Planet nicht. Doch der Mensch verlangt immer mehr von der Erde ab: Bei der aktuellen Entwicklung würden wir bereits im Jahr 2030 rechnerisch zwei Planeten benötigen. Dies zeigt der neue WWF Living Planet Report, der wohl umfassendste Bericht zum Zustand der Erde. Er zeigt auf wissenschaftlicher Basis, wie sich der Ressourcenverbrauch der Menschheit und der Zustand der Natur entwickeln.
 / ©: Living Planet Report 2012 single sided for print

Wie viele Menschen kann die Erde ertragen? Diese Frage steht im Zentrum des WWF Living Planet Report zur Erdkonferenz Rio +20. Zwei Faktoren sind entscheidend für das Gleichgewicht von Mensch und Natur: Die Bevölkerungszahl und der Footprint oder ökologische Fussabdruck. Die Welt hat heute einen Footprint von über 1,5. Wenn alle so leben würden wie wir hier in der Schweiz, wären gar 2,8 Erden nötig. Die Menschen in den reichen Ländern belasten den Planeten am meisten, doch die Folgen des Verlusts an Biodiversität und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Ökosystem spüren die Armen zuerst. Sie sind am direktesten von den Natur und ihren Ressourcen abhängig. Ein Amerikaner braucht so viele Ressourcen wie 13 Afghanen. Besserung ist nicht in Sicht: Die westlichen Länder senken ihren viel zu hohen Verbrauch nicht, während der noch vergleichsweise bescheidene Footprint in den Schwellenländern wächst und wächst.

Gleichzeitig steigt auch die Bevölkerungszahl. Seit 1950 hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt. Im Jahr 2050 werden laut Prognosen 9,3 Milliarden auf der Erde leben. Verschärft wird das Problem durch den Trend nach noch mehr Konsum in den finanzstarken Schichten auf der ganzen Welt und in den BRICS-Staaten, Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Die Menschen in den reichen Ländern belasten den Planeten am meisten, doch die Folgen des Verlusts an Biodiversität und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Ökosystem spüren die Armen zuerst. Sie sind am direktesten von der Natur und ihren Ressourcen abhängig.

Die Weltbevölkerung wird sich laut Uno-Prognose bis gegen Ende des Jahrhunderts bei rund 10 Milliarden Menschen einpendeln. Bei der Bevölkerungsentwicklung gibt es damit mehr Hoffnung als beim Ressourcenverbrauch pro Kopf: «Auch den Footprint könnten wir stabilisieren oder sogar senken», sagt Felix Gnehm, Entwicklungsexperte beim WWF Schweiz. «Das wird aber nicht von selbst passieren. Nur sparsamere, umwelt- und qualitätsbewusstere Konsumenten können die Welt retten.» Energieversorgung, Mobilität und Ernährung sind dabei entscheidend. Machen wir weiter wie bisher, wird sich der Footprint bis 2050 noch einmal fast verdoppeln. Gnehm: «Der Living Planet Report zeigt, wie eine Welt mit 10 Milliarden Menschen funktionieren kann. Wir müssen künftig mit weniger Rohstoffen mehr Lebensqualität produzieren. Dazu gibt es keine Alternative – wir haben keinen Ersatzplaneten.»

Quelle: WWF

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Montag, 14. Mai 2012

VA: Besprechung / Präsentation

Besprechungen:
  • 16.30h   SN «Tamilische Flüchtling in der Schweiz»
  • 16.45h   QT «Integration und Verweigerung»
  • 17.00h   AM «Freiwilligenarbeit»
  • 17.15h   SA «Kinderlähmung»
  • 17.30h   BK «Klimawandel und Erneuerbare Energien»
  • 17.45h   JG   «Baum als Sauerstofflieferant für den Menschen»

Präsentationen (Änderungen vorbehalten):
  • 18.15h   Kursleitung: Auswertungsschema WOSE, weitere Auswerungsmöglichkeiten, Verteilung Korreferate und Gesamtüberblick
  • 18.30h   IB  «Demenz - Die Krankheit von Morgen»
  • 18.50h   TB «Leben mit Demenz»
  • 19.10h   BC  «Migration - verschiedene Aspekte»
  • 19.30h   Pause
  • 19.50h   AL  «Naturheilkunde»
  • 20.10h   MS  «Basale Stimulation im Alltag»
  • 20.30h   Kursleitung: Zusammenfassung VA  / Ausblick Prüfung - Themen für Probeprüfung (Antworten und offene Fragen) verteilen
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Montag, 30. April 2012

CH: Übergrosser Fussabdruck

Schweizer erfreuen sich  einer  überdurchschnittlich hohen Lebensqualität. Diese hat aber ihren Preis: Sie verbrauchen dreimal mehr Ressourcen, als die Erde bereithält.


























Die Lebensbedingungen in der Schweiz sind gut und liegen im internationalen Vergleich auf einem hohen Niveau. Allerdings verbraucht das Land zu viele nicht-erneuerbare Ressourcen. Dies geht aus dem Bericht über die Nachhaltige Entwicklung 2012 hervor, den das Bundesamt für Statistik heute veröffentlichte.

Danach stieg die Lebenserwartung bei guter Gesundheit in den letzten 20 Jahren bei Frauen um 8 und bei Männern um 9 Prozent. Die Suizidrate sinkt. Drei Viertel der Bevölkerung bezeichnen sich als «sehr zufrieden» mit ihrem Leben – ein im internationalen Vergleich hoher Anteil. Die Einkommen sind seit Anfang der 2000er-Jahre stabil auf hohem Niveau. 15 Prozent der Bevölkerung gelten als «armutsgefährdet», dieser Anteil liegt leicht tiefer als in der Europäischen Union.

Die Ressourcen sind aber nach wie vor ungleich verteilt. Die reichsten 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung verdienen durchschnittlich mehr als viermal so viel wie die ärmsten 20 Prozent. Immerhin nahmen die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen in den letzten Jahren um 23 Prozent ab. Auch die Bildungschancen sind ungleich verteilt: Junge Ausländerinnen und Ausländer machen viermal häufiger keine nachobligatorische Ausbildung (wie Berufslehre oder Gymnasium), als junge Schweizerinnen und Schweizer.
 
Auch weltweit gesehen sind die Ressourcen ungleich verteilt. Die Schweizer Bevölkerung beispielsweise verbraucht pro Kopf nahezu dreimal mehr Ressourcen und Umweltleistungen als im weltweiten Durchschnitt pro Person verfügbar sind. Die Schweiz setze sich allerdings für eine gleichmässigere Verteilung der Ressourcen unter den Ländern ein, anerkennt der Bericht. Seit 1992 hat sie den Anteil des Bruttoinlandeinkommens, den sie für öffentliche Entwicklungshilfe aufwendet, um rund 15 Prozent erhöht – auf 0,46 Prozent (2011).

Die Schweiz verbraucht zudem zu stark ihre nicht-erneuerbaren Ressourcen. Die Vorräte können teilweise nicht für künftige Generationen erhalten werden. So ist der totale Materialaufwand der Schweiz seit 1992 um mehr als 20 Prozent angestiegen. Eine der Folgen ist die Abfallzunahme: Die Produktion der Siedlungsabfälle hat sich seit 1992 um über 30 Prozent erhöht.

Ein Lichtblick: Der totale Materialaufwand im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt ist seit 1992 um über 5 Prozent zurückgegangen. Dies gelang insbesondere dank des Fortschritts bei den industriellen Verfahren und einer Zunahme des Recyclings.
 
Erhalten kann die Schweiz weitgehend ihr Humankapital, also die Fähigkeiten, Kenntnisse und Eigenschaften eines Individuums, welche sich auf dessen Produktivität auswirken. So haben etwa die Lesekompetenz der 15-Jährigen, die Humanressourcen (die verfügbaren Fachkräfte) für Wissenschaft und Technologie oder auch die Anzahl Patentanmeldungen in den letzten 20 Jahren zugenommen.
Gestiegen sind auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Schliesslich wird ein hoher Anteil des Bruttoinlandprodukts für Investitionen aufgewendet. Das zeigt, dass die Wirtschaft ihre Effizienz steigern und ihr produktives Vermögen erhalten will.

Der «Bericht über die Nachhaltige Entwicklung 2012» wurde von den Bundesämtern für Statistik (BFS), für Raumentwicklung (ARE) und für Umwelt (Bafu) sowie von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ausgearbeitet – dies im Hinblick auf die Folgekonferenz «Rio 20» im kommenden Sommer. Er zeigt auf, in welche Richtung sich die nachhaltige Entwicklung in der Schweiz zwanzig Jahre nach dem Erdgipfel 1992 in Rio bewegt. (ami/sda)

Quelle: Tages-Anzeiger / SDA

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Montag, 6. Februar 2012

Windprojekt angenommen

Neben Solar- wird Windenergie den Übergang zu einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien möglich machen. Da ist es ein Meilenstein, wenn in einer Volksabstimmung ein umstrittenes Windprojekt gutgeheissen wird - so geschehen am Wochenende im Schweizer Jura.

Die Bürgerinnen und Bürger von Sainte-Croix im Waadtländer Jura haben gemäss einer Medienmitteilung der Windvereinigung Suisse Eole Weitsicht bewiesen. In einer Konsultativabstimmung haben sie am Sonntag dem Bau eines Windparksmit 53% Ja zugestimmt. Suisse Eole zeigt sich zuversichtlich, dass auch andere Regionenbereit sind, ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten. Gleichzeitig gratuliert die Windvereinigung den Bürgerinnen und Bürgern von Sainte-Croix zu «ihrem mutigen und klugen Entscheid». Er zeige, dass einer Mehrheit die Zukunft unserer Energieversorgung am Herzen liegt und diese auch gewillt ist, den Tatbeweis vor Ort zu erbringen. Denn die Energiewende klappt nur, wenn alle Regionen entsprechend ihren natürlichen Ressourcen ihren bestmöglichen Beitrag leisten.

Das Windparkprojekt in Sainte-Croix hat eine bewegte Geschichte: Während 15 Jahren standen sich Gegner und Befürworter gegenüber. Mit Halbwahrheiten hatten strikte Windenergiegegnerversucht, die Bevölkerung zu verunsichern. Suisse Eole hofft, dass sich nun die Gemüter abkühlen und die Gemeinde zu einem konstruktiven Klima zurückfindet. Der Windpark Sainte-Croix wird mit seinen sechs Windturbinen jährlich rund 22 Millionen kWh sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Verbrauch von 6100 Haushalten.

Der Entscheid von Sainte-Croix bestätigt die Schweizer Windbranche in ihrer bisherigen Praxis: Projekte sind sorgfältig, transparent und in engster Zusammenarbeit mit den regionalen Interessenvertretern voranzutreiben. Windenergie gehört zu den kostengünstigen erneuerbaren Energien und weist eine hervorragende Ökobilanz auf. In der neuen Energiepolitik des Bundes spielt sie eine unverzichtbare Rolle. Nach neuesten Prognosen könnten um das Jahr 2020 in der Schweiz jährlich 1200 GWh Windstrom produziert werden, was zwei Prozent des gegenwärtigen Stromverbrauchs entspricht.

Quelle: Suisse Eole

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Montag, 2. Januar 2012

So wird 2012 solar

Von bestätigten Trends, dem Abschied einer Technologie und dem Aufschwung der solaren Weltwirtschaft. Sie steht vor ihrer ersten grossen Bewährungsprobe (die Branche formiert sich neu). Sie steht aber auch – und damit erstmals – im Mittelpunkt der Wirtschaft schlechthin, denn Solarstrom wird konkurrenzfähig.

Das neue Solarjahr beginnt wie das alte endete, mit einem Paukenschlag: Demnach schickt sich mit der chinesischen LDK eines der grössten Unternehmen der Branche an, das kleine aber feine deutsche Solarunternehmen Sunways zu übernehmen. Wie das 2005 im Südosten Chinas gegründete Unternehmen zum Jahreswechsel mitteilte, sollen zunächst ein Drittel der Aktien übernommen werden. Danach wolle LDK den übrigen Sunways-Aktionären deren Unternehmensanteile für gebotene 1,90 Euro je Aktie abkaufen. Am Freitag lag der Schlusskurs der Sunways-Papiere noch bei 1,54 Euro.
Gemäss dem Umweltportal klimaretterinfo.org stand der Wechselrichter-Produzent Sunways vor Jahresfrist blendend da. Dann allerdings folgte das Streichkonzert der deutschen Regierung: Sunways schrieb allein im dritten Quartal knapp 9 Millionen Euro. Die Sunways-Konzernleitung machte deutlich, was der Schritt besagt: "Im Zusammenhang mit dem Einstieg der LDK Solar Germany Holding GmbH wurde zudem eine Aufhebungsvereinbarung ... über bestehenden Langzeitliefervertrag für Wafer abgeschlossen". Zu gut deutsch: Ab sofort hat LDK Solar das Sagen.

Damit setzt sich in schnellem Tempo fort, was sich im Laufe des vergangenen Jahres abzeichnete, nämlich die gehörigen Schwierigkeiten der europäischen und amerikanischen Solarunternehmen, auf den Weltmärkten zu bestehen – so wie zu Ende 2011 zu beobachten bei Solar Millenium und der Berliner Firma Solon. Zuvor waren schon US-Firmen pleite gegangen und etwa die norwegische REC, einer der grössten Waferproduzenten weltweit, steckt in akuten Schwierigkeiten. Keine Hellseherei also, wenn ein weiterer gehöriger Umbruch in der Branche vorausgesagt wird.

Der Hintergrund: Jetzt kommt die grosse Preisschlacht, respektive sie setzt sich fort. Denn die Preisreduktionen bei Solarmodulen und die eingeleitete Absenkung der Preise für solare Kilowattstunden (Reduzierung um die Hälfte innerhalb dreier Jahre) werden anhalten. So heftig, dass die vom deutschen Solarmagazin Photon (das nie um Provokationen verlegen ist) vorhergesagte Konkurrenzfähigkeit des Solarstroms in nicht allzu ferner Zukunft eintreffen dürfte. Wohl gemerkt im Vergleich zur derzeit billigsten neuen Energiequelle, den neu erstellten Kohlekraftwerken. Photon prophezeit für das Jahr 2016 Kilowattstundenpreise um die 6 Cent - gleich wie bei Kohle.

2012 wird Jahr der Grossanlagen – so wie gerade noch vor Jahresschluss das erste 100-Megawattprojekt abgeschlossen und ans Netz angeschlossen wurde (siehe Solarmedia vom 29. Dezember 2011), wird es mit Siebenmeilenstiefeln weitergehen. Bereits sind in den USA Solaranlagen mit einer Kapazität von jeweils 550 Megawatt im Bau. Und dass das ganz reale Projekte mit guten wirtschaftlichen Aussichten darstellen, belegt, das noch im Dezember bekannt gewordene Engagement von Warren Buffett in eben diesen (siehe Solarmedia vom 7. Dezember 2011). Hätte es eines Beweises bedurft für den Aufstieg der Branche, so lieferte ihn ausgerechnet der Hersteller elektronischer Massenprodukte Foxconn: Der taiwanesische Elektronikriese wird bald auch Zellen und Module produzieren. Für andere Produzenten wird es damit enger. Foxconn ist ein harter neuer Wettbewerber.

Übrigens: Von zehn Solartrends hatte Solarmedia anfangs 2011 geschrieben (siehe «Willkommen im Solarjahrzehnt» vom 5. Januar 2011). Die Trends haben sich allesamt im laufenden Jahr zumindest verstärkt, wenn nicht gar bestätigt. So hiess es damals unter anderem:

  • Die Netzparität wird erreicht - und das schon bald
  • Neue Märkte erlangen ungeahnte Bedeutung
  • Solarthermie hat wieder Fahrt aufgenommen
  • Atomstrom ist der grosse Konkurrent

Abstriche sind allenfalls bei der These vom Atomstrom als grossen Konkurrenten zu machen. Noch ist der atomare Wahn zwar nicht übertrumpft, aber Fukushima hat zweifellos eine Trendwende eingeleitet. Sie wurde in den vergangenen Tagen noch unterstrichen durch das Ende eines anderen Technikwahns. In Deutschland wurden endgültig die Träume beerdigt von der superschnellen Magnetschwebebahn, dem Transrapid. Das dürfte ein Menetekel sein für die nach wie vor weit von der Realisierbarkeit entfernte Kernfusion (siehe Zeit vom 30. Dezember 2012) sein. Denn herkömmliche Züge auf Rädern fahren unterdessen schneller als der Transrapid – und die Erneuerbaren werden billiger und viel schneller Strom produzieren als die Kernfusion.

© Solarmedia

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Montag, 12. Dezember 2011

Solarskilift geht in Betrieb

Schweiz aktuell vom 01.12.2011

Im bündnerischen Tenna wird zurzeit der erste Solar-Skilift der Welt montiert. Im Winter wird mit dem erzeugten Strom der Lift betrieben, die restliche Zeit liefert die Anlage Energie für 15 Haushaltungen. In den nächsten Tagen gehen Lift und Solaranlage in Betrieb.

Quelle: SF Schweiz aktuell 1. Dezember 2011

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Samstag, 3. Dezember 2011

Schärfere Regeln für CO2?

10vor10 vom 02.12.2011

In der Wintersession diskutiert der Ständerat ein neues CO2-Gesetz. Doch neue Vorschriften für die Wirtschaft kommen bei den Betroffenen zurzeit gar nicht gut an. Auch beim Klimagipfel in Durban sieht es nicht nach neuen schärferen Regeln aus.

Quelle: SF 10 vor 10 2. Dezember 2011

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Samstag, 19. November 2011

Bald wird Klima verhandelt

Eine Woche vor der UNO-Klimakonferenz in Südafrika hat der Weltklimarat vor einer Zunahme extremer Wetterereignisse gewarnt. Es sei dringend nötig, mehr Geld in die Katastrophenvorsorge zu stecken. Auch der Schweizer Klimaexperten Thomas Stocker (siehe Bild) von der Universität Bern gehört zu den namhaften Kritikern des Klimawandels.

Der Weltklimarat IPCC warnt die Welt vor längeren Dürreperioden und Überschwemmungskatastrophen. «Wir müssen uns Sorgen machen», erklärte ein IPCC-Vertreter. Als Reaktion auf die Entwicklungen müsse sich die Welt besser auf Extremwetter vorbereiten, um die Risiken schon vor dem Eintreten zu senken, forderte Maarten van Aalst bei der Vorstellung eines IPCC- Berichts am Samstag in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Abwarten und «dann Aufräumen» sei nicht die Lösung.
Es sei nun dringend nötig, mehr Geld in Katastrophenvorsorge und nicht nur in Katastrophenhilfe und Wiederaufbau zu stecken. Damit könnten Leben gerettet und Geld gespart werden, betonen die Forscher des mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Weltklimarats. Der Fortschritt der Wissenschaft erlaubt es nach Angaben von Mit-Autor Thomas Stocker von der Universität Bern (siehe Bild) mittlerweile, in vielen Fällen das Auftreten extremer Wetterlagen mit einiger Sicherheit der globalen Erwärmung zuzuschreiben.

Es sei «praktisch sicher», dass in Zukunft mit schlimmeren und häufigeren Hitzewellen zu rechnen ist, mahnen die Forscher. Während sie früher alle 20 Jahre verzeichnet wurden, treten sie den Prognosen zufolge bis zur Mitte des Jahrhunderts alle fünf Jahre auf, zum Ende des Jahrhunderts sogar jedes zweite Jahr. Die Autoren erwarten unter anderem auch in Mitteleuropa und der Mittelmeerregion eine Zunahme der Dürren. Speziell in Westeuropa werden die Hitzewellen zunehmen und sich negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung und vor allem älterer Menschen auswirken.

Zugleich werde sich global gesehen die Zahl der Starkniederschläge erhöhen. In den USA, der Karibik und auf kleineren tropischen Inseln werden sich nach IPCC-Prognosen die Windgeschwindigkeiten von Wirbelstürmen erhöhen. Zudem wird die weltweite Gletscherschmelze den Report zufolge die Stabilität der Bergregionen gefährden. Konkrete Folgen der «wahrscheinlichen» Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur um zwei bis fünf Grad bis 2100 könnten Überschwemmungen etwa in den Slums von Nairobi und weitere Dürreperioden in der westlichen Sahelzone sein.

Auch für kleinere Inseln im Pazifik, Atlantik und im Indischen Ozean sieht die Zukunft dem Bericht zufolge alles andere als rosig aus: Der Meeresspiegelanstieg in Verbindung mit immer heftigeren Wirbelstürmen könnte dramatische Auswirkungen auf das Leben der Inselbewohner, die Landwirtschaft, die Wirtschaftslage und die Tourismusindustrie in den betroffenen Gebieten haben.

Während das erwartete Extremwetter aber in den Industrieländern vor allem riesige Kosten verursachen würde, bezahlen es in den Entwicklungsländern viele Menschen mit dem Leben. «In der Zeit von 1970 bis 2008 ereigneten sich 95 Prozent der durch Naturkatastrophen verursachten Todesfälle in Entwicklungsländern», heisst es in der Kurzfassung des Reports für Politiker. Der Report öffne die Augen für die Dimension des Klimawandels, erklärte die Umweltorganisation Greenpeace. «Er zeigt, dass Wissenschaft und Politik die Auswirkungen von Wetterextremen und Naturkatastrophen unterschätzt haben», sagte Klimaexperte Karsten Smid. «Der Bericht erhöht den Druck auf die Klimakonferenz, endlich den politischen Durchbruch für ein ehrgeiziges Klimaabkommen zu schaffen.»

Als Weckruf für die Regierungen vor der Weltklimakonferenz wertete auch die Hilfsorganisation Oxfam den Bericht. Sie forderte von den Regierungen, sich in Durban für deutlich ambitioniertere Klimaschutzzusagen der Industrieländer einzusetzen. Das Hilfswerk «Brot für die Welt» begrüsste, dass der Bericht den Entscheidungsträgern Handlungsrezepte gebe, wo und wie sie sich auf drohende Extremereignisse einstellen sollen.

Quelle: Schweizerische Depeschen Agentur SDA

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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wachstum muss Grenze finden



Angesichts bedrohlicher Umweltgefährdungen und wachsender ökonomischer Probleme sieht Dennis L. Meadows , vor 40 Jahren bereits Verfasser der Studie «Grenzen des Wachstums», die dringende Notwendigkeit, mit Nachdruck einen Kurswechsel im Sinne der Nachhaltigkeit einzuschlagen.

Vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ äußerte sich der US-Ökonom am Montag, 24. Oktober 2011, jedoch pessimistisch, was die Chancen zur Umsetzung entsprechender Reformen angeht. Der fortschreitende Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen oder der wachsende Gegensatz zwischen Arm und Reich lehrten, dass es für eine „nachhaltige Entwicklung eigentlich schon zu spät ist“. Der emeritierte Professor warf Politik wie Bürgern vor, vorwiegend an kurzfristigen Vorteilen statt an langfristigen Erfordernissen interessiert zu sein.

Der Ausschuss unter dem Vorsitz der SPD-Abgeordneten Daniela Kolbe wollte mit dem 69-jährigen Co-Autor der 1972 vom Club of Rome veröffentlichten Studie zu den „Grenzen des Wachstums“ über eben dieses Thema diskutieren. Das Gremium soll das rein ökonomisch und quantitativ ausgerichtete Bruttoinlandsprodukt als Messgröße für gesellschaftliches Wohlergehen weiterentwickeln und etwa um ökologische, soziale und kulturelle Kriterien ergänzen.

Letztlich soll die Arbeit der Kommission in die Definition dessen münden, was als qualitatives Wachstum gilt und wozu beispielsweise die Entkoppelung des Ressourcenverbrauchs von der Steigerung der Wirtschaftsleistung gehört. Meadows sagte massive Probleme auch ökonomischer Natur voraus, wenn es nicht zu einer Begrenzung des Wachstums komme. Dies werde nicht erst in ferner Zukunft, sondern in einem überschaubaren Zeitraum der Fall sein: „Bis 2030 wird es Veränderungen in einem Ausmaß geben wie insgesamt in den vergangenen hundert Jahren.“

Allein das weitere Anwachsen der Weltbevölkerung, so der Systemanalytiker, werde den Ressourcenverbrauch spürbar vergrößern. Schon die Expertise von 1972 habe prognostiziert, dass das Wachstum bis 2000/2010 zwar weiter voranschreiten werde. Doch danach werde die hinter dieser Entwicklung stehende Politik zu wirtschaftlichen Einbrüchen führen. Meadows warnte davor, bei dem Versuch, die ökologisch negativen Folgen des Wachstumskurses einzudämmen, zu sehr auf den natürlich notwendigen technischen Fortschritt zu setzen. So nehme trotz aller technologischer Effizienzsteigerungen der Kohlendioxidausstoß weiter zu. Auch der vorbildliche Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland habe diesen Trend nicht stoppen können.

Der Wissenschaftler sieht die zentrale Aufgabe darin, ein niedrigeres Niveau der Wirtschaftsleistung, das im ökologischen Interesse erforderlich ist, mit dem sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu verbinden. Meadows räumte im Übrigen ein, 1972 unterschätzt zu haben, in welchem Umfang der technische Fortschritt seither die Nahrungsmittelproduktion auszuweiten vermochte. Harte Kritik übte der US-Ökonom an der Politik, die nur den kurzfristigen Effekt und nicht langfristige Notwendigkeiten im Auge habe. Die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung verursachten nun mal zunächst Kosten ohne sichtbaren Nutzen, während sich die Vorteile eines solchen Kurswechsels erst später zeigten würden.

Meadows monierte, dass sich die Politik wissenschaftlichen Erkenntnissen etwa über die Gefahren für das Klima nicht im nötigen Maße öffne. Die Kritik von 1972 sei jedenfalls in der Politik folgenlos geblieben. Auch viele Bürger wollten heute keine Opfer im Interesse des langfristigen Nutzens bringen. Vom CDU-Abgeordneten Matthias Zimmer wurde Meadows gefragt, ob er angesichts der Widerstände in der Politik ein autoritäres Regierungssystem etablieren wolle, um ökologische Notwendigkeiten durchsetzen zu können. „Ich liebe die Demokratie“, antwortete der Wissenschaftlicher.

Niemand könne jedoch voraussagen, welche politischen Systeme sich in Zukunft herausbilden würden. Letztlich werde die gesellschaftliche Entwicklung von objektiven Faktoren bestimmt, erklärte Meadows. So werde das Ende der Ölvorkommen in Saudi-Arabien eines Tages sowohl die dortige Monarchie als Exporteur wie die westlichen Demokratien als Importeure treffen. (kos)

Quelle: Deutscher Bundestag

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Montag, 24. Oktober 2011

CH-Wahl: Atomausstieg und Solarwirtschaft gestärkt

Noch vor Bekanntwerden der letzten Resultate (fehlender Kanton Waadt) zeigen die eidgenössischen Wahlen unter anderem auch eine Stärkung der Atomausstiegsposition – und ebenso eine Stärkung jener EnergiepolitikerInnen über alle Parteigrenzen hinweg, die sich für die Solarenergie einsetzen.

Die Wah­len zum neuen Schweizer Parlament zeigen einerseits zwar einen Rückschlag für die Aus­stiegs­be­führ­wor­terInnen von rund sechs Pro­zent bei den Wäh­ler­an­tei­len (Grüne, SP, CVP). Sie zeigen gleichzeitig aber auch eine Zunahme um zehn Pro­zent (BDP & GLP). Das Gesamt­re­sul­tat einer solchen Rechnung: Vier Pro­zent mehr Wähleranteile für den Aus­stieg als zuvor. Das schlägt sich auch in der Sitzverteilung nieder, zeigt diese doch aufgrund der gestärkten politischen Mitte eben auch mehr Sitze für die Atomausstiegsposition.

Der Bündner Unternehmer Josias Gasser (links) kämpft seit Jahren für die Realisierung konkreter Projekte der Erneuerbaren Energien in seinem Kanton. Nun ist ihm der grosse Sprung in die nationale Politik geglückt (Bilder Gasser AG).





Ein definitives Urteil über das neue Parlament und dessen Energieperspektiven ist noch nicht möglich, weil der Ständerat noch diverser Entscheidungen harrt, die im Laufe des Monats November, aber an verschiedenen Wochenenden fallen (Zürich zum Beispiel erst am 27.). Gerade der Kanton Zürich zeigt in den Ständeratswahlen aber eine Stärkung der Antiatomfraktion, weil Verena Diener von den Grünliberalen trotz verpasstem absoluten Mehr ein Spitzenresultat einfuhr. Stark auch der Freisinnige Felix Gutzwiller, der in seiner Atomposition in letzter Zeit zumindest eine Abkehr von der reinen freisinnigen Lehre erkennen liess (siehe Solarmedia vom 21. September 2011).

Die Linke, die sich bis vor kurzem als geeinter rot-grüner Block als einzige gegen den Weiterbetrieb von AKW aussprach, hat nun aus bürgerlichen Reihen kräftige Konkurrenz erhalten. BDP und die Grünliberalen reichen schon fast den Grünen das Wasser – sind sich aber ansonsten eher spinnefeind, was aus der Abspaltung von den Grünen vor mehr als vier Jahren rührt. Aber: In der Atomfrage und auch bei der Förderung der Erneuerbaren sind zumindest die Grünliberalen ein verlässlicher Wert, hatte doch Verena Diener den ständerätlichen Ausstiegsbeschluss erst möglich gemacht und Parteipräsident Martin Bäumle forderte immer schon eine höhere Versicherung von AKW-Schäden und Kostenwahrheit bei den Energien.

Und dann gibt es noch die Solarpolitiker der ersten und nun parlamentarisch gesehen auch der zweiten Stunde. Denn neben die drei wiedergewählten SP-Nationalräte Roger Nordmann (dessen Partei im Kanton Waadt wohl auch wegen der Energiepolitik auf einer eigentlichen Erfolgswelle schwimmt), Eric Nussbaumer (mit bestem Wahlergebnis im Kanton Basel-Land) und Beat Jans (mit meisten Stimmen im Kanton Basel-Stadt), treten neu zwei Grünliberale mit dem Bündner Baumaterialien-Unternehmer Josias Gasser (siehe Bild oben). Er hat sich seit Jahrzehnten stark gemacht für die Erneuerbaren Energien, und ist als Windradbauer, Twike-Fahrer und Solarpreisgewinner (für sein Fabrikgebäude im Passivhausstil) hervorgetan. Mit Gasser hat Graubünden erstmals einen grünliberalen Nationalrat.

Aufsehenerregend ist ein weiterer Solarverfechter, der seitens der Grünliberalen den Einzug in den Nationalrat schaffte: Thomas Böhni, Nationalrat GLP, Thurgau
Der 47-jährige Fachmann für Solarenergie wird in Bern gewiss in der Energiepolitik mitmischen wollen. Die Wiederwahl geschafft hat daneben ein weiterer prominenter Befürworter des Ausstiegs und gleichzeitig konkreter Förderer der Erneuerbaren: Peter Malama BS, Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt.

Wenn also die rein-grüne Position bei den Schweizer Parlamentswahlen einen Dämpfer erhielt, so wurden die Position des Atomausstiegs, aber auch die Förderung der Erneuerbaren Energien, durch diese Wahlen eindeutig gestärkt. Das wird auch helfen, diese Positon bei den anstehenden Bundesratswahlen zu erhalten – Eveline Widmer-Schlumpf wird wohl in der Regierung bleiben und Atombefürworter Johannes Schneider-Ammann ausscheiden – so zumindest die Solarmedia-Einschätzung.

© Guntram Rehsche / Solarmedia

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Donnerstag, 29. September 2011

100 % erneuerbar ist möglich!

Nach dem Ausstiegsbeschluss des Ständerats (siehe Solarmedia vom 28. September 2011) braucht es im politischen Prozess zwar noch Retouchen, bis sich die Schweiz endgültig von der Atomenergie verabschiedet (und dies in Schritten nur). Doch zweifellos neigt sich die Aera der atomaren Grossanlagen dem Ende zu. Wie geht es weiter, gibt es die erneuerbare Alternative? Ein Kommentar von Solarmedia-Autor Guntram Rehsche.







Ja, die erneuerbare Alternative gibt es, belegt durch viele Berichte, Studien, und Bücher im In- wie im Ausland: 100 Prozent Erneuerbare Energien zur vollständigen Energieversorgung sind machbar. Und dem Anliegen verpflichten sich unterdessen auch grosse Unternehmen wie etwa die Swisscom oder das rasant gewachsene deutsche Planungsunternehmen Juwi.

Wer die vorhandenen Erkenntnisse nicht wahrnimmt (oder nehmen will), ignoriert den Stand der Auseinandersetzung. Erinnert sei etwa an das ausführliche Buch des Waadtländer Nationalrats Roger Nordmann, das im Mai 2011 unter dem Titel «Atom- und Erdölfrei in die Zukunft» auf Deutsch erschien (Orell Füssli Verlag, siehe auch Solarmedia-Interview vom 11. Mai 2011).

Hier kann nicht der Platz sein, all die Vorschläge zu präsentieren - und natürlich fallen sie je nach Autorenschaft unterschiedlich aus. Klar ist aber, dass es sehr wohl sehr viele erprobte Technologien gibt, die ihren Beitrag leisten können (im Gegensatz zur Atomindustrie, die noch kaum einen funktionierenden Reaktor der 3. oder gar der 4. Generation vorweisen kann als Alternative für die künftige Energieversorgung). Als Stichwort gilt hier «Kombikraftwerke».

Zudem gilt, dass sich die neuerdings viel beschworene Netzfrage sowohl für eine erneuerbare wie auch eine herkömmliche Stromversorgung stellt. Denn auch neue und erst noch grösser dimensionierte Atomanlagen bräuchten einen Netzausbau. Der Energiefachmann und frühere Direktor des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich, Gianni Operto, veranschlagt die Netzprobleme für eine dezentrale erneuerbare Energieversorgung sogar als geringer als für den Ausbau mit Grosskraftwerken, seien sie atomar- oder gasbasiert (siehe Zeitschrift Energie & Umwelt 3/2011).

Es gilt also, bereits vorhandenes Wissen umzusetzen, in gewissen Fällen auch Risiken einzugehen (zb Geothermie). Klar ist, wie in anderen Staaten erprobt, dass die Solarenergie sowohl bei der Wärmeerzeugung wie bei der Stromproduktion einen grossen Teil beisteuern wird. Auch für die Schweiz scheint ein Stromanteil von mindestens 25% erreichbar - für den weniger als ein Drittel der geeigneten Dachflächen benötigt würde (siehe Solarmedia vom 15. April 2011).

© Solarmedia

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Mittwoch, 14. September 2011

Keine CO2-Abgabe auf Benzin

10vor10 vom 13.09.2011

SP und Grüne haben am Dienstag ihre Anträge für eine CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel zurückgezogen. Ein heisses Eisen bleibt die Frage, ob die Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgase um 20 Prozent bis 2020 ausschliesslich im Inland durchzuführen sind oder nicht.

Quelle: 10vor10 SF

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